Kopfschmerzen sind eine Plage, die viele Menschen tagtäglich befällt. Sie kommen wie aus dem Nichts. Mitunter kündigen sie sich auch an. Dabei gibt es ganz verschiedenen Auslöser. Beispielsweise können Kopfschmerzen wetter oder stressbedingt auftreten. Andere haben hingegen ständig Kopfschmerzen. Die Ursachen sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Und immer wieder stellt sich die gleiche Frage: Was hilft bei Kopfschmerzen?
Die gute Nachricht zuerst:
Es ist nicht bei jedem Anfall von Kopfschmerzen notwendig, eine
Kopfschmerztablette zu nehmen. Grundsätzlich sollte man, bevor die Tablette zur
Anwendung kommt, alternative Mittel ausprobieren.
Die Wahl des Mittels ist
immer von der Art des Kopfschmerzes abhängig. Da die meisten Kopfschmerzen, mit
denen wir es zu tun haben, ein Spannungskopfschmerz sind, schauen wir uns die
dazu passenden Mittel an, wenn wir fragen: "Was hilft gegen Kopfweh?"
Kopfschmerzen - zum Haare raufen
Eine häufige Ursache für
die Entstehung von Kopfschmerzen ist eine schlecht durchblutete Kopfhaut. Durch
das wortwörtliche Raufen der Haare, das Daran-Ziehen, fördert die
Durchblutung, bringt sie wieder in Schwung. Ist die Kopfhaut besser
durchblutet, so können sich eventuelle Blutstauungen oder aber eine verminderte
Durchblutung auflösen lassen und die Kopfschmerzen mit sich nehmen.
Drücken Sie auf Ihre Kopfschmerzen
Ja, richtig gehört -
drücken Sie die Kopfschmerzen
fort. In der Traditionell Chinesischen Medizin ist die Kunst der Akupressur
schon seit Jahrhunderten bekannt. Knapp über den Augenbrauen befindet sich eine
Linie, der man bis zum Ende folgt. Werden diese Endpunkte mehrfach gedrückt, so
werden die energetischen Bahnen des Körpers derart aktiviert, dass Blockaden
verschwinden, was die Kopfschmerzen auflöst.
Vermehrt Sauerstoff aufnehmen
In Stresssituation kann es
passieren, dass wir flacher atmen, ohne es zu bemerken. Dadurch entsteht eine Unterversorgung
mit Sauerstoff. Um diese auszugleichen, ist es notwendig, tief und ruhig
in den Bauch zu atmen. Dies erhöht die Sauerstoffaufnahme. Kaum befindet
sich wieder mehr Sauerstoff im Blut, kann sich das Gehirn, das zuvor sehr
empfindlich reagiert hat, wieder entspannen.
Oft hilft es auch einen Spaziergang
an der frische Luft zu machen.
Koffein und Zitronensaft
Koffein ist in der Lage, im
Gehirn Prostaglandine zu hemmen. Diese hormonähnlichen Substanzen sorgen für
eine "Rebellion" unter den Schmerznerven. Zu diesem Zweck darf der
Zitronensaft gerne separat getrunken werden. Die Wirkung des Vitamin C hilft
dem Blut vermehrt Koffein zum Gehirn zu transportieren.
Nacken - gut gekühlt
Der Kältereiz ist in der
Lage, andere Schmerzreaktionen
des Organismus zu überdecken. So funktioniert dies auch beim
Kopfschmerz. Zudem sorgt die Kälte sekundär für eine vermehrte Durchblutung,
sodass eine bessere Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen
entsteht. - Ein Kühlpack, einige Eiswürfel in ein Tuch gewickelt oder auch ein
kalter, nasser Waschlappen können diesbezüglich helfen. Übertreiben Sie es aber
mit dem Kältereiz nicht.
Dampfinhalation:
Erschöpfung ist eine
mögliche Ursache für Kopfschmerzen. Diese kann mit Hilfe einer Dampfinhalation
schnell gestoppt werden. Mischen Sie hierfür 250ml Wasser mit 250ml Weinessig.
Diese Mischung wird kurz aufgekocht und in eine große Schüssel gegeben. Nun
legen Sie ein Handtuch über Schüssel und Kopf und atmen mit geschlossenen Augen
langsam und tief den Dampf ein.
Weidenrindentee:
Die Zweigrinde
verschiedener Weidenarten enthält den Wirkstoff "Salizin", einen natürlichen
Schmerzstiller. So wird Weidenrindentee schon seit Jahrhunderten bei
Schmerzen unterschiedlicher Art eingesetzt. Den Weidenrindentee erhalten Sie in
der Apotheke. Pro Tasse wird 1 Teelöffel getrocknete Weidenrinde aufgebrüht.
Nach 10 Minuten ziehen lassen kann der Tee abgeseiht werden. Es wird empfohlen
bei wiederkehrenden Kopfschmerzen 2 - 3 Tassen pro Tag zu trinken.
Das Unterarmbad:
Blutdruckschwankungen, wie
sie bei Wetterwechsel entstehen, beeinflussen Nerven, die mit Schmerz
reagieren, aber auch die feinen und feinsten Gefäße im Gehirn. Das Unterarmbad hilft,
den Kreislauf anzuregen, sodass die Durchblutung des Gehirns verbessert
wird. Dazu wird kaltes Wasser ins Waschbecken gefüllt und der Unterarm circa 30
Sekunden darin gebadet. Diese Prozedur wird mehrfach wiederholt.
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